Die Qualitätskontrolle
Um sicherzustellen, dass die Kondome den Anforderungen des DLF-Gütesiegels entsprechen, werden sie im Labor einer Vielzahl von umfangreichen Qualitätskontrollen unterworfen. Die wichtigsten sind:
Der Dichtheitstest
Kondome werden in einem Tauchbecken elektronisch gesteuert auf Dichtheit überprüft. Ist nur ein winziges Loch im Kondom, wird dieses vom Computer registriert und ausgesondert.
Der Aufblastest
Das Kondom wird, ähnlich wie ein Luftballon, aufgeblasen bis es platzt. Das DLF-
Gütesiegel verlangt ein Luftvolumen von mindestens 18 Litern, bevor das Kondom platzt.
Der Dehnungstest
Kondome werden auf ihre mögliche Dehnung getestet. Diese muss im Mittel mindesten 700 Prozent betragen, bevor der Test-Körper zerreißen darf. Das Kondom kann also ca. 8-mal so lang gezogen werden, wie seine ursprüngliche Länge.
Weitere Kontrollen
Alles, was für die Zuverlässigkeit des Kondoms von Bedeutung ist, wird kontrolliert, so z.B.
- Dehnung und Reißkraft nach längerer Lagerung,
- Ob das Kondom frei ist von Bakterien,
- Die Mindestmaße des Kondoms, die Länge, der Breite, die Wanddicke,
- Das Vorhandensein von Nitrosaminen.
Sind alle Prüfungen bestanden, dürfen die Kondome mit dem DLF-Gütesiegel ausgezeichnet werden. Über die Qualität wacht zusätzlich die Staatliche Materialprüfungsanstalt Darmstadt.

